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CPM: IQWiG bewertet zwei Indikationen positiv 21.08.2018    

Köln – Für zwei Indikationen bei der Behandlung mit motorbetriebenen Bewegungsschienen identifiziert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Vorteile. Es handelt sich dabei um die Behandlung von Schultersteife und dem Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks, wie aus dem Abschlussbericht des IQWIG hervorgeht.

Patienten, die am Knie- oder Schultergelenk operiert wurden, können vom Training mit motorbetriebenen, passiven Bewegungsschienen (kurz: CPM, Continuous passive Motion), profitieren, teilt das IQWiG mit. Bei der Behandlung von Schulterschleife sind laut Institut weniger Schmerzen als Endpunkt belegt. Die zweite Indikation ist das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks und flankierende Physiotherapie. Endpunkt ist in diesem Fall ein höherer Bewegungsumfang durch CPM. In diesem Bereich ist die Studienlage am besten, berichtet das IQWiG. „Hier standen Daten von insgesamt 1.693 Patienten und Patientinnen zur Verfügung, bei den übrigen sechs Fragestellungen waren es jeweils weniger als 160.“
Doch das Fazit des Abschlussberichts falle ungünstiger aus als im Vorbericht, wo das Institut den CPM auch bei der Rotatorenmanschettenruptur, einer Sehnen-Verletzung an der Schulter, einen höheren Nutzen in Hinblick auf die Schmerzen bescheinigt hatte. Dafür standen dem Institut nun für den Vergleich der CPM in Kombination mit Physiotherapie gegenüber alleiniger Physiotherapie Daten aus zwei Studien mit insgesamt 155 Teilnehmern zur Verfügung, heißt es. Und weiter: „Beim Vorbericht waren es noch 100 gewesen. Und da die zusätzlich ausgewertete Studie beim Endpunkt Schmerz zu einem gegenläufigen Ergebnis kam, sieht das Institut im Abschlussbericht keinen Vorteil mehr.“

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