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Keine Angst vor Schmerzen nach der Operation 11.02.2010    

Infusionspumpe hilft bei Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen

Eltville, 11.02.2010 (Aktion Meditech)
Eine adäquate Therapie, durch die Gabe von Schmerzmitteln über mechanische Infusionspumpen, kann den Gesundheitszustand von Patienten nach Operationen deutlich verbessern und die Dauer ihres Krankenhausaufenthalts verkürzen. Befürchtete Operationsschmerzen, die der Grund dafür sind, dass viele Menschen einen eigentlich notwendigen chirurgischen Eingriff vor sich her schieben, können ebenfalls minimiert werden.

Wird Gewebe geschädigt oder zerstört, reagiert der Körper mit Schmerzen - dabei ist es fast nebensächlich, ob eine kleine Unachtsamkeit beim Gemüseschneiden oder ein chirurgischer Eingriff die Ursache ist. In Deutschland wurden im Jahr 2008 über 13 Millionen Operationen durchgeführt, von zehn Patienten litten nach dem Eingriff zwischen drei und neun unter mittleren bis starken Schmerzen.

Keine Schmerzen nach der Operation

Patienten, die eine effektive Schmerztherapie erhalten, können frühzeitig mobilisiert werden. Das Thromboserisiko sinkt, die Selbstständigkeit steigt und sie können das Krankenhaus bald verlassen. Auch nach dem Klinikaufenthalt ist eine ambulante Schmerztherapie gewährleistet - durch mechanische Infusionspumpen, auch Elastomerpumpen genannt. Sie bestehen aus einem Ballon, der formfest, aber elastisch verformbar ist und flüssiges Schmerzmittel enthält. Ein Arzt kann das jeweilige Pumpenmodell auswählen, das je nach Schmerzgrad des Patienten die passende Infusionsgeschwindigkeit aufweist. So ist eine zielgenaue Wirkstoffdosierung möglich. Durch einen Infusionsschlauch fließt das Schmerzmittel gleichmäßig in die Venen des Patienten. Die Knickresistenz ermöglicht auch dann eine Infusion, wenn der Patient sich beispielsweise während des Schlafes auf den Schlauch legt. Eine kleine Glaskapillare regelt die Flussrate und macht eine Überdosierung unmöglich.

Unabhängig durch innovative Technologie

Durch die einfache Handhabung der mechanischen Infusionspumpen können postoperative Schmerzen zuverlässig und im gewohnten Umfeld des Patienten therapiert werden. Die Mobilität und Selbstständigkeit des Patienten gewährleisten das geringe Eigengewicht der Pumpen und die Möglichkeit, sie körpernah in speziellen Taschen zu tragen, deren festes Gehäuse die Pumpen vor versehentlichem Druck schützt. Studien bestätigen, dass Patienten mit der modernen Form der Schmerztherapie mittels Infusionspumpen zufriedener sind. Mechanische Infusionspumpen können neben der Schmerz- auch in der Chemo- oder Antibiotikatherapie eingesetzt werden.

Für alle ein Gewinn

Von einer effektiven Schmerztherapie nach Operationen profitieren Kliniken und Patienten: Schmerzfreie Patienten können frühzeitig mobilisiert werden und in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren, die Kosten, die bei einem längeren Klinikaufenthalt entstehen würden, entfallen. Die ambulante Schmerztherapie nach Operationen erweist sich aber auch aus einem anderen Grund als fortschrittlich: In Deutschland zeichnet sich in den vergangenen Jahren ein Trend ab, der sich von "klassischen" stationären Aufnahmen hin zu ambulanten Eingriffen entwickelt. Bei dieser Entwicklung ist es für die Patienten ein Segen, dass sie auch außerhalb der Klinik eine zuverlässige Schmerztherapie erhalten, die sie selbständig steuern können.

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