Navigation
Sprungnavigation
Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:Werner Kantehm 01.08.2009
"Heute kann ich sagen: Ich fühl mich gut!"
Jahrelang litt Werner Kantehm (62) unter starken Rückenschmerzen, die Ursache blieb im Dunkeln. Es folgte eine wahre Odyssee von Arzt zu Arzt. Am Ende stand fest: als Folge einer Krebserkrankung waren bei dem ehemaligen Maschinenbautechniker vier Wirbelkörper gebrochen.Zuerst vermuteten die Fachärzte eine Herzerkrankung als Auslöser der Rückenschmerzen, später hielten sie eine frühere Sportverletzung für möglich. Für den leidgeprüften Mann war diese Zeit eine einzige Qual: "Ich war am Ende meiner Kräfte, die Schmerzen gingen durch meinen ganzen Körper. Ich schlief Nächte lang nicht, da weder Stehen noch Liegen über einen längeren Zeitraum möglich waren."
Schlussendlich wurden bei Kantehm vier Wirbelkörperbrüche diagnostiziert, die sich die Ärzte aber nicht schlüssig erklären konnten, ein passendes Krankheitsbild fehlte. Werner Kantehm hatte sich fast aufgegeben, als seine Tochter, eine Arzthelferin, Ende 2007 den entscheidenden Hinweis lieferte. Ihre Vermutung: ihr Vater könnte am so genannten multiplen Myelom leiden. Die behandelnden Ärzte bestätigten diesen Verdacht. Bei Werner Kantehm war es Krebs, der durch Abbauprozesse im Körper zu den schmerzhaften Wirbelkörperbrüchen geführt hatte. Auch wenn Kantehm keine Osteoporose hatte, so waren die Symptome im Hinblick auf die Rückenbeschwerden sehr ähnlich.



