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Miriam Müller 01.03.2004    

"Tschüss, Brille!"

Miriam MüllerMiriam Müller
Grundschullehrerin
26 Jahre, Frankfurt am Main
Trägerin von phaken Intraokularlinsen

Mit Ihrer Brille konnte sich Miriam nie anfreunden.

"Seit der Schulzeit wünschte ich mir sehnlichst eine Augenoperation. Können Sie sich vorstellen, wie es ist, mit minus 9,25 und 5,75 Dioptrien ohne Brille zu schwimmen? Ich war praktisch blind. Und dass, wo ich doch eine richtige Wasserratte bin...."

Nach Schule und Studium nimmt der Wunsch Gestalt an. Bei einer Internetrecherche stößt sie auf die Universitäts-Augenklinik in Frankfurt. Sie besucht eine Informationsveranstaltung der Klinik und lässt sich ausführlich über die Möglichkeiten der refraktiven Chirurgie beraten. Nach einer mehrstündigen Voruntersuchung empfiehlt Prof. Dr. Kohnen die Implantation von phaken Intraokularlinsen. Eine LASIK kommt nicht in Frage, da Miriams Hornhaut in einem Auge zu dünn ist.

"Ich hatte keine Angst vor der OP. Ich wollte endlich morgens aus dem Fenster schauen und die Welt so sehen, wie sie wirklich ist! Den Operationstag konnte ich kaum erwarten."

In der Augenklinik fühlt sich Miriam gut aufgehoben. Das Team ist sehr nett und einfühlsam. Lediglich die Betäubungsspritze empfindet Miriam als unangenehm. Der Eingriff an sich dauert nur wenige Minuten. Nach dem Entfernen der Augenklappe kann sie ihr Glück kaum fassen:

"Mein Traum war in Erfüllung gegangen - ich sah alles klar und deutlich. Ein vollkommen neues Lebensgefühl! Endlich hieß es: Tschüss, Brille!"

Ihr Leben ist seitdem viel aufregender geworden. Schwimmen, Tauchen, Skifahren...alles macht mehr Spaß.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen grundsätzlich keine Kosten für "kosmetische" Augekorrekturen. In Miriams Fall zahlte ausnahmsweise die private Krankenkasse. Denn mit einer herkömmlichen Brille lassen sich extrem unterschiedliche Sehstärken in beiden Augen nur schwer korrigieren.

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