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Elke Gröber- Franke 01.03.2004    

"Heute trage ich nur noch Sonnenbrille..."

Elke Gröber- FrankeElke Gröber-Franke
Diplom-Soziologin
Köln / Frankfurt a. Main
42 Jahre, LASIK-Patientin

Das Datum ihrer LASIK-Operation wird Elke nie vergessen: Am 23. Februar 2004 begann ein neuer Lebensabschnitt unter dem Motto: Nie wieder Brille!

"Seit meinem zehnten Lebensjahr trage ich Brille. Mit achtzehn während eines Badeurlaubs hatte ich endgültig die Nase voll. Ständig Salzwasser-Spritzer auf den Gläsern....Sämtliche Feuerquallen erwischten mich und nicht meine Freunde, denn die sahen die Gefahr eher und konnten ausweichen."

Nach ihrem Urlaub wechselt Elke von Brille zu Kontaktlinsen. 23 Jahre lang setzt sie jeden Morgen die Linsen in ihre Augen und holt sie abends wieder heraus. Keine optimale Lösung, wie sich herausstellt, denn Elke verträgt die Kontaktlinsen zunehmend schlechter.

"Ich musste wieder auf die lästige Brille zurückgreifen. Vor vier Jahren hörte ich zum ersten Mal von Laseroperationen und wurde neugierig. In meiner Tageszeitung las ich von einer Informationsveranstaltung an der Frankfurter Uniklinik."

Aber auch ausführliche Informationsveranstaltungen können ihr die Angst vor dem Eingriff nicht nehmen. Was, wenn der Laser die Sehfähigkeit nicht verbessert, sondern verschlechtert? Die Entscheidung zur Operation reift noch weitere anderthalb Jahre. Doch letztlich siegt der Wunsch nach einem Leben ohne Brille über die Furcht.

"Während des Eingriffs war ich überraschenderweise gar nicht aufgeregt. Ich vertraute auf das Spezialwissen von Prof. Dr. Kohnen und seinem Team. Vor der Operation tröpfelte man mir schmerzbetäubende Augentropfen in beide Augen. Danach wurden die Augen abgeklebt. Ich musste starr nach oben auf den roten Laserpunkt blicken. Das funktionierte recht gut, da ich den "starren Blick" durch das tägliche Kontaktlinsen-Einsetzen gewöhnt war. Das Lasern an sich war schnell vorüber. Ich habe davon nichts gespürt."


Nach einer Stunde kann Elke die Klinik wieder verlassen. Der Taxifahrer wundert sich, als Elke mit unendlich vielen Taschentüchern bewaffnet ins Taxi steigt.

"Er dachte bestimmt, dass ich einen Weinkrampf habe, dabei kämpfte ich lediglich mit einem Überschuss an Tränenflüssigkeit. Nach kurzer Zeit stoppte der Tränenfluss und am nächsten Tag sah ich alles klar und deutlich - ein tolles Gefühl!"

Seit ihrer Operation ist der Alltag viel bequemer geworden: Morgens im Bad braucht sie weniger Zeit, denn die früher notwendige "Augenpflege" mit Augentropfen und Brilleputzen fällt weg. Auch das Reisen gestaltet sich angenehmer. Die Extratasche mit Brille, Ersatzbrille, Linsenflüssigkeit und Augentropfen bleibt zuhause.

"Lustigerweise taste ich morgens immer noch als erstes nach meiner alten Brille und bin dann sehr erleichtert, dass diese Zeiten definitiv vorbei sind. Die Investition aus eigener Tasche in meine Augen hat sich gelohnt. Heute trage ich nur noch Sonnenbrille!"

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