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Innovative Medizintechnologien für das Gehirn 19.05.2011    

Das Gehirn
Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Gebilde, das sich aus bis zu 100 Milliarden (1011) eng vernetzter Nervenzellen zusammensetzt. Es wiegt durchschnittlich 1300 bis 1600 Gramm und steuert neben allem Denken, Handeln, Fühlen, Lernen, Wahrnehmen und Erinnern auch wichtige Körperfunktionen wie die Atmung oder den Herzschlag. Nur das koordinierte Zusammenspiel der Nervenzellen erlaubt dem Menschen einen gezielten und willentlichen Umgang mit seiner Umwelt – angefangen vom Verscheuchen einer lästigen Fliege bis hin zum Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben.

Am Sprechen, Sehen oder Gehen sind viele verschiedene Bereiche des Gehirns beteiligt – trotzdem lassen sich bestimmte Funktionen einzelnen abgegrenzten Areale des Großhirns zuordnen. Werden diese Areale geschädigt, etwa durch Schlaganfall oder Tumor, zeigen sich ganz charakteristische Ausfälle. Ist zum Beispiel das so genannte Sprachzentrum betroffen, kann der Patient nur noch schlecht oder gar nicht mehr sprechen. Sind die Areale geschädigt, die für das Gedächtnis zuständig sind, können die Patienten keine neuen Informationen mehr speichern. Die Steuerung elementarer Funktionen, wie Atmung oder Herzschlag sind im Hirnstamm lokalisiert, einer tiefer liegenden Hirnstruktur. Schädigungen in diesen Bereichen führen daher meist zum Tod.

Auch wenn das Gehirn nur 2% der Körpermasse ausmacht, verbraucht es rund 20% des eingeatmeten Sauerstoffs. Damit ist es das Organ mit dem höchsten Energiebedarf. Weit über 1000 Liter Blut werden tagtäglich durch sein fein verästeltes Blutgefäßsystem geschleust, um es mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Entsprechend empfindlich reagiert es auf Versorgungsengpässe. Schon wenige Minuten ohne Sauerstoff genügen, um dauerhafte Hirnschäden oder sogar den Tod zu verursachen.

Nachrichten

27.07.2017

Aortenklappenstenose: Kathetergestützte Aortenklappenimplantation zeigt weiter Vorteile

Eltville – Die Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) gehört europaweit zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Sie tritt verschleißbedingt insbesondere im hohen Lebensalter auf. Neben den konventionellen Operationsverfahren bieten minimalinvasive kathetergestützte Techniken eine... Details
30.05.2017

Bauchspiegelungen: Moderne Medizintechnologie ermöglicht dem Arzt räumliches Sehen

Eltville – Chirurgische Eingriffe sind durch die Entwicklung der Bauchspiegelung, auch Laparoskopie genannt, wesentlich risikoärmer für die Patienten geworden. Bei der Laparoskopie werden die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken durch kleine, vom Chirurgen... Details
25.04.2017

Defibrillatorweste schützt wirksam vor dem plötzlichen Herztod

Eltville – Der plötzliche Herztod (PHT) ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die einzige wirksame Behandlung ist die Defibrillation. Patienten mit einem dauerhaften PHT-Risiko werden in der Regel mit einem implantierbaren Cardioverter Defibrillator (ICD) versorgt. Für Patienten... Details
11.04.2017

Gefährliche Blutgerinnsel: Thrombose und Lungenembolie

Eltville – Die Lungenembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Sie wird häufig durch eine tiefe Venenthrombose in einer unteren Extremität verursacht. Eine Lungenembolie muss immer im Krankenhaus behandelt werden. Dort kommen... Details
16.03.2017

Ein dickes Problem: Adipositas und Diabetes

Eltville – Nach dem aktuellen Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017 liegt Deutschland mit einer absoluten Anzahl von 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus im europäischen Vergleich an zweiter Stelle. Rund 95 Prozent der Betroffenen sind dabei an Typ-2-Diabetes erkrankt. Dieser ist... Details

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Aktion Meditech Medien-Seminar: Gesundheit für Herz und Gefäße

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In unserem Interview erläutert Professor Dr. med. Ralf Seipelt, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie der SHG Kliniken Völklingen, den Nutzen fortwährender medizintechnischer Innovationen in der Herzchirurgie unter anderem am Beispiel der TAVI.
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