Zur Startseite der Aktion Meditech

Navigation

Femtolaser - präzise und sicher 19.05.2011    

Die Behandlung von Fehlsichtigkeiten mit dem Femtosekundenlaser bietet eine neue Behandlungsoption zur klassischen LASIK. Das Verfahren ist noch sicherer und präziser, denn erstmals ersetzt die Lichtenergie eines Lasers vollständig die Klinge - durch Menschenhand verursachte Fehlschnitte sind so nahezu unmöglich.Das Verfahren wird bei Kurzsichtigkeit bis zu minus 8 Dioptrien, bei Hornhautverkrümmung bis zu 4 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit bis zu plus 5 Dioptrien angewendet. Wer unter Augenerkrankungen wie Grünem oder Grauem Star leidet, kann damit nicht behandelt werden.

Mit Lichtenergie den Blick schärfen
Die Behandlung mit dem Femtolaser erfolgt in wenigen Schritten, ist unkompliziert und schnell abgeschlossen: Der Vorgang dauert pro Auge nur wenige Minuten.
Nach örtlicher Betäubung (mit Tropfen) setzt der Arzt zu Beginn der Operation einen Fixationsring auf das Auge, worauf wiederum ein Kontaktglas platziert wird. Über dieses werden die Laserstrahlen dann computergesteuert in die ge-wünschte Tiefe der Hornhaut - die durch eine spezielle Software exakt zuvor berechnete wurde - fokussiert. Dann bewegt sich der Femtolaser wie ein Scanner von der einen Seite des Hornhautrands zur anderen, wobei im Gewebe eine Fläche von Tausenden mikroskopisch kleinen Gasbläschen entsteht. Über diese Bläschen wird die dünne Lamelle der Hornhaut (medizinisch: Flap) wie der Deckel einer Dose angehoben und kann mit einem feinen Instrument zur Seite geklappt werden. Damit ist die innere Hornhautschicht freigelegt und der behandelnde Augenarzt kann die Fehlsichtigkeit mit dem Excimer Laser korrigieren. Anschließend wird die vordere Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst fest und verschließt die Hornhaut wie ein körpereigenes Pflaster.

Bye Bye Brille
In den ersten Stunden kann das Auge noch etwas tränen und das Sehen ist noch verschwommen. Aber schon einen Tag nach dem Eingriff ist eine Sehschärfe von 1,0 (100%) oder besser wieder hergestellt. Natürlich sollten vor allem in der ersten Zeit nach der Behandlung regelmäßige Kontrollbesuche beim Augenarzt erfolgen, damit er den individuellen Heilungsprozess optimal betreuen kann. Außerdem sollten die frisch operierten Patienten nicht am Auge reiben und auf Kosmetik verzichten – auch, um möglichen Infektionen vorzubeugen.

Die Kosten für einen Eingriff mit dem Femtolaser richten sich nach dem notwendigen Aufwand und liegen bei ca. 2.500 EUR für jedes behandelte Auge.

Nachrichten

03.07.2018

Schaufensterkrankheit: Mit minimal-invasivem Eingriff schwerwiegende Folgen vermeiden

Eltville – Nicht nur die Gefäße des Herzens können von Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) betroffen sein, sondern auch die der Extremitäten: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – auch als Schaufensterkrankheit bekannt – sollte so früh wie möglich diagnostiziert und... Details
28.06.2018

Herzinfarkt: Schnellstmögliche Behandlung entscheidend

Eltville – Rund 300.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. In den meisten Fällen wird dieser durch eine Verengung oder einen kompletten Verschluss einer Herzkranzader ausgelöst. Beim Herzinfarkt wird das Herz nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt.... Details
23.05.2018

Schlaganfall-Risiko Vorhofflimmern: Frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig

Eltville – Herzrhythmusstörungen treten in der Bevölkerung relativ häufig auf, mit Vorhofflimmern als häufigster Form. Durch diese Form des Flimmerns pumpt das Herz weniger Blut. Es können sich Blutgerinnsel im linken Vorhof bilden und in das Gehirn gelangen, wo sie ein Blutgefäß verstopfen... Details
17.05.2018

Inkontinenz: Mit elektrischen Impulsen gegen den Drang

Eltville – Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig... Details
14.11.2017

Volkskrankheiten auf dem Vormarsch: Moderne Medizintechnologie rettet Leben

Eltville – Der medizintechnische Fortschritt hilft, die Herausforderungen durch den demografischen Wandel zu meistern: Im Kampf gegen Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzschwäche oder Durchblutungsstörungen spielen medizintechnologische Verfahren eine entscheidende Rolle. Moderne Untersuchungs-... Details

Verwandte Inhalte

21.08.2018

Steht der Patient bei der Nutzenbewertung im Mittelpunkt?

Berlin – Kann die derzeitige Nutzenbewertung Innovationen in das Gesundheitssystem bringen – ohne den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen? Diese Frage diskutieren kürzlich rund 80 Experten auf einer Veranstaltung der Hochschule Neubrandenburg und der B. Braun-Stiftung.
Der Titel der... Details
15.11.2016

Aktion Meditech Medien-Seminar: Gesundheit für Herz und Gefäße

Hamburg – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Bei der Therapie von Herzerkrankungen profitieren Patienten von innovativen Medizintechnologien. Der medizintechnische Fortschritt ermöglicht schonendere Verfahren und eine bessere Versorgung, wie... Details
18.08.2016

„Ohne medizintechnische Innovationen würde es die moderne Herzchirurgie nicht geben“

In unserem Interview erläutert Professor Dr. med. Ralf Seipelt, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie der SHG Kliniken Völklingen, den Nutzen fortwährender medizintechnischer Innovationen in der Herzchirurgie unter anderem am Beispiel der TAVI.
Wie wichtig sind medizintechnische... Details
08.06.2016

Flüssigkeitstherapie auf dem OP-Tisch

Während einer Operation und auf der Intensivstation ist die lückenlose Überwachung der Herz- und Kreislauffunktion eines Patienten wesentlich. Um darüber hinaus möglichen Komplikationen vorzubeugen, wird auch empfohlen, das Flüssigkeitsvolumen des Patienten rund um die Operation in einem... Details

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Barrierefrei nach W3C "Web Content Accessi- bility Guidelines 1.0", Stufe A.